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Gegründet wurde die Freiwillige Feuerwehr Balduinstein in ihrer heutigen Form am 12.12.1959.

Nachfolgend die Abschrift des Gründungsprotokolls.

Gründungsversammlung der "Freiwilligen Feuerwehr Balduinstein" am 12.12.1959

Leitung: Kreisbrandinspektor Schäfer, Cramberg

Beginn: 20 00 Uhr im Gasthaus Hergenhahn

Anwesend 29 Personen der Pflichtfeuerwehr

Der Versammlung war eine öffentliche Aussprache in der Schule vorausgegangen, bei dem man sich entschloss, eine freiwillige Feuerwehr zu gründen.Zunächst gab Kreisbrandinspektor Schäfer die allgemein geltenden Vereinsstatuen der freiwilligen Feuerwehren bekannt.
Dann wurde der Vorstand in geheimer Wahl gewählt. Im ersten Wahlgang konnte Willibald Bühler als Wehrführer mit 20 Stimmen gewählt werden. Herbert Bär konnte 4 Stimmen auf sich vereinigen. Im zweiten Wahlgang wurde Herbert Bär mit 10 Stimmen als Wehrführer Stellvertreter ermittelt, gefolgt von Paul Hannappel mit 9, Leo Zey mit 3, Franz Lenau mit 2, Albert Weber und Balduin Haas mit je 1 Stimme.
Dann wurden drei Gruppen eingeteilt, welche unter sich die Gruppenführer wählten.

Gruppe 1:

Gruppenführer:
Kurt Hergenhahn
Gruppe 2:

Gruppenführer:
Karl Schickel
Gruppe 3:

Gruppenführer:
Franz Lenau
Maschinist:
Anton Schmidt
Maschinist:
Josef Rody
Maschinist:
Paul Hannappel
Wehrmänner:
Heinz Feller
Hans Dieter Philipps
Johannes Rubröder
Walter Schmidt
Willi Weingart
Josef Ohly
Karl Weingart
Wehrmänner:
Leo Zey
Richard Schunk
Erich Useldinger
Günter Becker
Franz Josef Feller
Karl Schupp
Erich Meier
Wehrmänner:
Balduin Haas
Albert Weber
Heinz Lauf
Walter Schmidt
Manfred Kolter
Reinhold Kolter

Dann wurde Karl Weingart als Schriftführer und Karl Schupp als Kassierer öffentlich gewählt.
Als Beitrag wurde vierteljährlich 1,- DM festgesetzt. Dieser Betrag soll ausschließlich für gesellige Zwecke verwendet werden. Beginn der Beitragserhebung 01.01.1960. Dann ging man bei einem Fass Bier, welches die Gemeinde gestiftet hatte, zum gemütlichen Teil über.
Balduinstein, den 15.12.1959

Wehrführer: Schriftführer:
Willibald Bühler Karl Weingart
Herbert Bär

1963 beschafften die Wehrmänner einen gebrauchten VW Bus, ein 56. Modell, und bauten den Lieferwagen in Selbsthilfe zum Löschfahrzeug um.

Tragkraftspritze von Bachert


Ein Jahr später kam eine neue Motorspritze hinzu, eine Bachert Pumpe ( TS 8 / 8) mit 25 Kilowatt (34 PS) starkem VW Motor und einer Förderleistung von 800 l /m. Auch die persönliche Ausrüstung wurde ständig verbessert und den Erfordernissen angepasst.

1974 erhielten die Balduinsteiner ein neues TSF (TSF 8) einen Ford FT 130 mit Bachert Aufbau.

Er löste den Eigenbau aus den 60'er Jahren ab.

zu den Jahren 1975 - 1984